1. Die wichtigsten Waschsymbole verstehen
Bevor du deine Wäsche in die Maschine gibst, solltest du die Pflegehinweise auf dem Etikett prüfen. Hier sind die häufigsten Symbole:
- Waschtemperatur: Eine Zahl in einem Waschbottich zeigt die maximale Temperatur an (z. B. 30°, 40°, 60° oder 90°).
- Handwäsche: Ein Symbol mit einer Hand bedeutet, dass das Kleidungsstück nur per Hand gewaschen werden darf.
- Nicht waschen: Ein durchgestrichener Waschbottich heißt, dass das Kleidungsstück nicht gewaschen werden darf (z. B. bei Leder oder speziellen Stoffen).
- Trockner geeignet: Ein Kreis im Quadrat zeigt an, ob die Kleidung in den Trockner darf. Ein Punkt im Symbol steht für niedrige, zwei Punkte für normale Temperatur.
- Nicht trocknergeeignet: Ein durchgestrichenes Trocknersymbol bedeutet, dass Lufttrocknung besser ist.
- Bügeln: Ein Bügeleisen-Symbol mit Punkten zeigt die empfohlene Bügeltemperatur an. Ein durchgestrichenes Bügeleisen bedeutet, dass nicht gebügelt werden sollte.
- Chemische Reinigung: Ein Kreis steht für professionelle Reinigung.
2. Wäsche sortieren – Farben und Materialien trennen
Nicht alles gehört zusammen in eine Waschladung. Um Verfärbungen und Schäden zu vermeiden, solltest du deine Wäsche richtig sortieren:
Nach Farben trennen:
- Weiße Wäsche (z. B. Unterwäsche, Bettwäsche, Handtücher)
- Helle Farben (z. B. Beige, Pastelltöne, Hellgrau)
- Dunkle Farben (z. B. Schwarz, Dunkelblau, Dunkelgrau)
- Bunte Wäsche (z. B. Rot, Grün, Gelb – kann abfärben!)
Nach Material trennen:
- Baumwolle: Meist pflegeleicht, hält Temperaturen bis 60° aus.
- Wolle & Kaschmir: Nur mit speziellem Wollwaschgang oder per Hand waschen.
- Synthetik (Polyester, Nylon, Elasthan): Niedrige Temperaturen (max. 40°), kein heißes Bügeln.
- Seide: Sehr empfindlich, nur mit Feinwaschmittel und niedriger Temperatur waschen.
- Jeans: Immer auf links drehen, maximal 40° waschen, um die Farbe zu erhalten.
3. Die richtige Temperatur wählen
Die Temperatur entscheidet darüber, wie gründlich Flecken entfernt werden und wie schonend die Wäsche behandelt wird.
- Unterwäsche & Handtücher: 60° (für Hygiene)
- Bettwäsche: 40-60° (je nach Material)
- Baumwollshirts & Jeans: 30-40°
- Feinwäsche (Seide, Wolle): 20-30°
- Sportkleidung (Funktionsstoffe): 30° (keinen Weichspüler verwenden!)
Tipp: Niedrigere Temperaturen sparen Energie und schonen die Kleidung. Für stark verschmutzte Wäsche oder Bakterienbekämpfung sind aber 60° nötig.
4. Das richtige Waschmittel wählen
Je nach Kleidung gibt es unterschiedliche Waschmittelarten:
- Vollwaschmittel (Pulver): Für weiße und helle Wäsche, entfernt Flecken gut.
- Colorwaschmittel (Flüssig oder Pulver): Schützt Farben vor dem Verblassen.
- Feinwaschmittel: Ideal für empfindliche Stoffe wie Seide oder Wolle.
- Wollwaschmittel: Speziell für Wolle und Kaschmir, erhält die Fasern.
- Sportwaschmittel: Entfernt Gerüche und schützt Funktionsfasern.
Weichspüler?
- Gut für Handtücher und Bettwäsche, macht sie weicher.
- Bei Sportkleidung, Synthetik und Handtüchern oft nicht nötig, da es die Fasern „verkleben“ kann.
5. Waschmaschine richtig beladen
- Nicht zu voll stopfen! Die Wäsche muss sich noch bewegen können, sonst wird sie nicht richtig sauber.
- Feinwäsche & empfindliche Stoffe in ein Wäschenetz geben.
- Reißverschlüsse & Knöpfe schließen, um Schäden zu vermeiden.
- Jeans & bedruckte Shirts auf links drehen, um Farben und Drucke zu schützen.
6. Nach dem Waschen – Richtig trocknen & bügeln
- Lufttrocknung: Die schonendste Methode. Kleidung auf einem Wäscheständer trocknen lassen.
- Trockner: Nur für trocknergeeignete Textilien nutzen. Hohe Temperaturen können Kleidung einlaufen lassen.
- Bügeln: Immer die Pflegehinweise beachten! Manche Stoffe brauchen niedrige Temperaturen oder ein Bügeltuch zum Schutz.